Deutsch/Literatur: Aufschrei aus Unrecht
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Autoren aller Epochen schufen Erbauliches, Unterhaltsames oder Belehrendes, manche von ihnen sahen sich zudem als Mahner. Sie versuchten in ihren Werken meist eine fiktive Welt zu erschaffen, in der Unrecht aufgezeigt wird. Ein Unrecht, das auch im realen Umfeld herrscht, unbarmherziger als so manches Dichterhirn sich dies ausmalen kann. Dies betrifft nicht nur Kriege und bewaffnete Konflikte und beschränkt sich nicht auf die Bewältigung von Nationalsozialismus und Stalinismus. Auf allen Kontinenten der Erde werden Menschen nach wie vor gepeinigt und verfolgt, weil sie die Konformität mit den Machthabern und Herrschaftssystemen verweigern.

Anhand ausgewählter Werke der Literatur, vor allem des 20. und 21. Jahrhunderts, wird versucht, den Aufschrei der Unterdrückung herauszuhören beziehungsweise herauszulesen. In der Folge soll der Kontext zu den Hintergründen erforscht und mit diesen verglichen werden. Die Frage, inwieweit hinter Fiktion und Fantasie tatsächliche Nöte und Verstöße gegen Rechte und Würde der Menschen stehen, ist ein zentrales Anliegen des Kurses.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der 5. - 8. Kl. AHS / I. - V. Jg. BHS

Termin: 8. - 12. Oktober 2012

Anmeldung bis 25. September 2012 (die Anmeldung erfolgt über die Schulen)

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