Die Kurse der 11. Sommerakademie für 3. und 4. Kl. HS und AHS

 
 
  • Was würdest du dir wünschen, wenn du drei Wünsche frei hättest? Wünscht sich nicht jeder Mensch etwas, von dem er glaubt, dass es ihn glücklich macht? Jeder strebe nach dem Glück, sagt Aristoteles. Wenn man dann aber das Angestrebte, von dem man geglaubt hat, dass es ein Glück sei, erreicht hat, entpuppt es sich oft als Unglück. Und umgekehrt: So manches scheinbare Unglück stellt sich schließlich als ein Glück heraus. Das wissen nicht nur Psychotherapeuten wie Paul Watzlawick. Schon in der Antike haben Philosophen darüber nachgedacht, was denn das wahre Glück eigentlich sei.
  • In diesem Kurs werden wir eine Reise durch die Geschichte und Geografie dieser Supernation machen. Vor allem aber interessieren uns die Menschen dort. Wir werden gemeinsam die Lebensweisen, aber auch die Probleme der in den USA lebenden Menschen kennenlernen. Im Mittelpunkt unserer „Forschertätigkeit“ stehen die Jugendlichen und natürlich gehen wir der Frage nach: „What´s up in the US today?“ So werden wir uns mit Themen auseinander setzen, mit denen die heutigen Jugendlichen in USA ständig konfrontiert sind.
  • Hexen, Ketzer und Vampire: Nicht nur Ritter und Burgen, Minnesang und Kreuzzüge, sondern auch Hexenverfolgungen und Ketzertum, Pest und die hoffnungslose Lage der Bauern waren Teil des mittelalterlichen Lebens. Seuchen wurden als Strafe Gottes angesehen und unbescholtene Frauen konnten leicht in den Verdacht der Hexerei geraten. Aberglaube und Angst vor Neuerungen waren Begleiter vieler Menschen in der Neuzeit und der Hexenwahn wurde sogar nach Amerika „mitgenommen“.
  • In diesem Kurs entlarven wir optische Täuschungen und Illusionen. Von einer optischen Täuschung spricht man, wenn das, was gesehen wird, nicht mit der objektiv messbaren Realität übereinstimmt. Man sieht also etwas, obwohl es in Wirklichkeit so nicht existieren kann. Auf berühmten Bildern quer durch die Kunstgeschichte erforschen wir, wie Maler solche Täuschungen erzeugen. Auch Architekten, Zauberer und Videokünstler setzen bewusst optische Illusionen ein, und das bereits seit dem Mittelalter!
  • Turtlegrafik: A. NussbaumerFügt man geometrische Figuren verkleinert immer wieder aneinander, so entstehen fraktale Strukturen. Was wie eine Spielerei aussieht, kommt in Natur und Technik sehr oft vor, etwa bei Wachstumsprozessen oder bei der Anlagerung von Teilchen. Bei näherem Hinsehen bemerkst du, dass vielen natürlichen Formen trotz ihrer unregelmäßigen Erscheinung ein bemerkenswertes Kennzeichen gemeinsam ist. Die Unordentlichkeit von beispielsweise Wolken, Farnen und Karfiolrosen ist erstaunlich geordnet. Die Natur ist voller Formen, die sich selbst in verschiedenen Größenordnungen innerhalb desselben Objektes wiederholen. Diese so genannte Selbstähnlichkeit von Figuren ist eines der zentralen Themen in diesem Kurs.
  • Spektakuläre Experimente kennt ihr sicher aus Filmen oder aus dem Internet. Einige dieser Versuche werden wir im Rahmen einer Exkursion im Chemiesaal anschauen. Viele Versuche lassen sich aber auch in einem Klassenraum oder sogar zu Hause durchführen.
  • Wolltest du schon immer wissen, wie Computer „denken“? Werden wir bald Roboter an unserer Seite haben wie in Star Wars? Wenn ja, dann wird dir dieser Kurs große Freude bereiten.